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Aktuelles

kick, Kuh, killer & Co.

Zwei Jahrzehnte mit Stücken von Andri Beyeler » mehr

Wannseekonferenz

Vor 80 Jahren trafen sich Hitlers Bürokraten des Bösen » mehr

Lippenrot

Monolog von Andrea Maria Schenkel auf Tournee » mehr

In der Sache „Rishi“

Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse » mehr

Homebound

Hörspielproduktion der Kaiserin-Augusta-Schule Köln » mehr

Brecher, die die Welt bedeuten

Zum Wort des Jahres 2021 » mehr

Von wegen DANKfest

Drei Stücke über (Un)Dankbarkeit » mehr

Herzogs Höhenflüge

Wolfgang Sréters neuer Roman » mehr

Mauern fliegen in die Luft

Buchpräsentation der Anthologie neuer spanischsprachiger Dramatik in Berlin – u.a. mit Santiago Sanguinetti, DIE EWIGE WIEDERKEHR DER REVOLUTION IN DER KARIBIK » mehr

Premieren

Di ◊ 1.2.2022
La Grenouille – Theater­zentrum junges Publikum

Wolf
von Theo Fransz
Französischsprachige Erstaufführung

Sa ◊ 5.2.2022
Tiroler Landestheater

Das Cabinet des Doktor Caligari
von Toni Matheis/ Raymund Huber/ Wolfgang Sréter
Österreichische Erstaufführung

Sa ◊ 12.2.2022
Vereinigte Bühnen Bozen

Die Weiße Rose
von Jutta Schubert
Italienische Erstaufführung

Sa ◊ 12.2.2022
Saarländisches Staatstheater

Wanda Walfisch
von Davide Calì/ Sonja Bougaeva/ Anna Wenzel
Deutschsprachige Erstaufführung

So ◊ 13.2.2022
Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Wutschweiger
von Jan Sobrie/ Raven Ruëll
Premiere

Sa ◊ 19.2.2022
Theater Eisleben

Freie Wahl
von Esther Rölz
Premiere

Sa ◊ 5.3.2022
Theater 7ieben & 7iebzig

Im Zustand der Schwerelosigkeit
von Rike Reiniger
Uraufführung

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Premiere 12.12.2021
Volkstheater Rostock
Atelietheater

Schaf

von Sophie Kassies

Ein Schaf liegt mit den anderen Schafen auf der Wiese, schläft, frisst – kurz: tut, was ein Schaf eben so tut, also nicht sehr viel. Eines Tages aber kommt ein Prinz auf die Wiese, der kein Prinz sein will. Er hat Angst, nicht die richtigen Sachen zu beschließen und die Menschen arm und unglücklich zu machen. Darum will er seine Krone verschwinden lassen – als das Schaf ihm verspricht, ihn nicht zu verraten, sagt er: „Schaf, du bist mein Freund.“ Und damit fängt die Geschichte erst so richtig an, denn: Ein Freund braucht einen Namen, damit man ihn rufen kann, wenn man ihn braucht, damit man ihn zwischen den anderen (Schafen) findet. Das Schaf aber hat keinen Namen, es heißt einfach „Schaf“. Wie alle anderen Schafe auch. Jetzt, wo es einen Freund hat, will es „nicht mehr ein Schaf unter Schafen“ sein, sondern „ein spezieller Jemand“. Einer, der einen Namen hat. Schaf zieht also los, einen Namen zu finden – und erlebt allerhand merkwürdige und aufregende Dinge. Am Ende bekommt es eine Schachtel mit einem Namen darin. Die anderen Schafe protestieren: „Wir heißen Schaf. Wir heißen alle Schaf, und das ist gut so.“ Das Schaf fragt sich plötzlich, was es ist, wenn es kein Schaf mehr ist. Und findet heraus, dass das Leben auch lohnt, wenn man nichts Besonderes ist.
Eine sehr schöne Geschichte über ein Schaf, das eine Identität sucht und sich selbst findet, eingebettet in die wunderbaren Kompositionen von Purcell, Händel und Monteverdi.

www.volkstheater-rostock.de/spielplan/premieren/schaf/

Weitere Premieren