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Brecher, die die Welt bedeuten

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Von wegen DANKfest

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Herzogs Höhenflüge

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62. Münchner Bücherschau

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Mauern fliegen in die Luft

Buchpräsentation der Anthologie neuer spanischsprachiger Dramatik in Berlin – u.a. mit Santiago Sanguinetti, DIE EWIGE WIEDERKEHR DER REVOLUTION IN DER KARIBIK » mehr

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Rishi

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Gruseliges im Herbst

Am 31. Oktober ist Halloween » mehr

Homebound

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Auf Ötzis Spuren

30 Jahre „Mann aus dem Eis“ » mehr

Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis 2021

Auszeichnung für Andreas Jandl » mehr

Premieren

So ◊ 12.12.2021
Volkstheater Rostock

Schaf
von Sophie Kassies
Premiere

So ◊ 12.12.2021
TheaterGrüneSoße

Ox & Esel
von Norbert Ebel
Wiederaufnahme

Mo ◊ 13.12.2021
T:K – Theater in Kempten

Ox & Esel
von Norbert Ebel
Premiere

Sa ◊ 18.12.2021
Pfalztheater Kaiserslautern

Ox & Esel
von Norbert Ebel
Premiere

Sa ◊ 18.12.2021
Theater 7ieben&7iebzig

Der Tütendrache
von Susanne Sterzenbach
Österreichische Erstaufführung

So ◊ 19.12.2021
Freies Theater Tempus fugit

Elisa und die Schwäne
von Catharina Fillers
Premiere

Di ◊ 4.1.2022
Kleines Theater Bad Godesberg

Bald ruh’ ich wohl
von Andreas Gruhn
Premiere

Mi ◊ 12.1.2022
Junges Staatstheater Braunschweig

Djihad
von Ismaël Saidi
Wiederaufnahme

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Wiederaufnahme 27.11.2021
Theater Krefeld Mönchengladbach

Schaf

von Sophie Kassies

Ein Schaf liegt mit den anderen Schafen auf der Wiese, schläft, frisst – kurz: tut, was ein Schaf eben so tut, also nicht sehr viel. Eines Tages aber kommt ein Prinz auf die Wiese, der kein Prinz sein will. Er hat Angst, nicht die richtigen Sachen zu beschließen und die Menschen arm und unglücklich zu machen. Darum will er seine Krone verschwinden lassen – als das Schaf ihm verspricht, ihn nicht zu verraten, sagt er: „Schaf, du bist mein Freund.“ Und damit fängt die Geschichte erst so richtig an, denn: Ein Freund braucht einen Namen, damit man ihn rufen kann, wenn man ihn braucht, damit man ihn zwischen den anderen (Schafen) findet. Das Schaf aber hat keinen Namen, es heißt einfach „Schaf“. Wie alle anderen Schafe auch. Jetzt, wo es einen Freund hat, will es „nicht mehr ein Schaf unter Schafen“ sein, sondern „ein spezieller Jemand“. Einer, der einen Namen hat. Schaf zieht also los, einen Namen zu finden – und erlebt allerhand merkwürdige und aufregende Dinge. Am Ende bekommt es eine Schachtel mit einem Namen darin. Die anderen Schafe protestieren: „Wir heißen Schaf. Wir heißen alle Schaf, und das ist gut so.“ Das Schaf fragt sich plötzlich, was es ist, wenn es kein Schaf mehr ist. Und findet heraus, dass das Leben auch lohnt, wenn man nichts Besonderes ist.
Eine sehr schöne Geschichte über ein Schaf, das eine Identität sucht und sich selbst findet, eingebettet in die wunderbaren Kompositionen von Purcell, Händel und Monteverdi.

theater-kr-mg.de/spielplan/inszenierung/schaf/

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