English    


Aktuelles

Inauguration Day

Die Welt hofft auf Joe Biden » mehr

Mark Wetter wird 70

Wir gratulieren herzlich » mehr

Lügen bis zum Schluss

Der Start ins Jahr 2021 » mehr

Es kann nur aufwärts gehen

Wir wünschen schöne Feiertage und ein gesundes Jahr 2021 » mehr

Guillaume Lapierre-Desnoyers: INVISIBLES

Übersetzung demnächst verfügbar » mehr

Scène 22

Neue französischsprachige Theaterstücke am BE » mehr

Deutscher Kinder- und Jugendtheaterpreis 2020

And the winner is … Theo Fransz » mehr

Spring doch

Kinderoper und Sprechtheater » mehr

Trilogie Junges Musiktheater

Kinderopern mit Musik der Renaissance, des Barock und der Romantik » mehr

Gedenken an Sophie Scholl

Ihr Geburtstag jährt sich 2021 zum 100. Mal » mehr

Premieren

Mi ◊ 27.1.2021
KJT Speyer

Name: Sophie Scholl
von Rike Reiniger
Premiere

Fr ◊ 29.1.2021
Theater der Altmark

Futur Eins: Leben auf dem Mars
von Rike Reiniger
Uraufführung

» alle Premieren
Premiere 24.10.2020
Teatr Kameralny w Bydgoszczy
PL-Bydgoszczy

Schlafen Fische?

von Jens Raschke

„Letzten Montag ist Jette zehn geworden. Zehn. ‚Das ist eine Eins mit einer Null dahinter‘, weiß Jette. Jettes Papa sagt, das nennt man ‚zweistellig‘. Schon ein komisches Gefühl irgendwie, zweistellig zu sein. Findet Jette. ‚Es gibt Leute, die werden sogar dreistellig. Einhundert Jahre. Und noch mehr! Wie diese Riesenschildkröten im Zoo.‘
Jettes Bruder Emil ist nur sechs geworden. Das ist bloß einstellig.
Jette erzählt uns, wie das so war, als Emil krank wurde und dann plötzlich nicht mehr da war. Sie erinnert sich an die Zeiten davor, an schöne Urlaube mit der Familie, an die üblichen Neckereien zwischen Geschwistern und an all die Fragen, die sie ihren Eltern stellte und auf welche diese nie eine Antwort hatten. Können Blindschleichen niesen? Wieso ist die Sonne so heiß? Und was ist das eigentlich, ‚sterben‘? Was passiert mit uns, wenn wir ‚tot‘ sind? Ist der Tod wirklich der ‚große Bruder des Schlafes‘? Und überhaupt: Schlafen Fische eigentlich auch? Und werden die schwarzen Wutwolken, die Jette seit einem Jahr malt, eines Tages wieder heller werden? Müssen sie das überhaupt?
Jens Raschke hat ein undogmatisches, manchmal heiteres und manchmal auch trauriges Einpersonenstück über eins der letzten Tabuthemen unserer Zeit geschrieben: das Erlebnis und die Bewältigung des Todes durch ein Kind. Das Stück wendet sich an Kinder und Erwachsene, an Geschwister und Eltern, an Schüler und Lehrer. Dabei geht es nicht um Antworten, sondern um unseren Umgang mit den kleinen, großen und letzten Fragen des Lebens.“ (Theater Kiel)

www.teatrkameralny.com/

Weitere Premieren