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Aktuelles

„Cornelia Funke, privat“

Lesung und Gespräch mit der Autorin » mehr

C0N5P1R4.CY per Zoom

Verschiedene Termine zwischen 12. und 18. Juni » mehr

Neu und ausgezeichnet

Nominierte und prämierte Neuzugänge der letzten Monate » mehr

›Wer macht hier was/ Was macht hier wen?‹, ›Neue Kollektive in der Literatur‹

Berit Glanz (u.a.) in Gespräch und Performance am 25.06.21, 19:30 » mehr

Unsere Kanadier II

Schauspiel aus dem „Great White North“ » mehr

Preis der Leipziger Buchmesse 2021

Nominierung für Sonja Finck » mehr

Unsere Kanadier

Kinder- und Jugendstücke aus dem „Great White North“ » mehr

Kaas & Kappes 2021

Andri Beyeler gewinnt beim 23. Niederländisch-Deutschen KJT-Preis » mehr

Premieren

So ◊ 27.6.2021
Theater Pforzheim

Wutschweiger
von Jan Sobrie/ Raven Ruëll
Premiere

So ◊ 27.6.2021
LT Oberpfalz

Die Kuh Rosmarie
von Andri Beyeler
Wiederaufnahme

Di ◊ 29.6.2021
Theater Plauen Zwickau

Die Kuh Rosmarie
von Andri Beyeler
Premiere

Do ◊ 1.7.2021
Theater ecce

Die Geschichte von den Pandabären – erzählt von einem Saxophonspieler mit Freundin in Frankfurt
von Matéï Visniec
Premiere

Fr ◊ 9.7.2021
Burghofbühne Dinslaken

Das Gesetz der Schwerkraft
von Olivier Sylvestre
Premiere

So ◊ 11.7.2021
Theater Lakritz

Moby Dick
von Herman Melville/ Erik Schäffler/ Uwe Schade/ Heino Sellhorn/ Thomas Bammer
Premiere

So ◊ 11.7.2021
KJT Speyer

Name: Sophie Scholl
von Rike Reiniger
Premiere

Do ◊ 22.7.2021
Freie Theaterproduktion Schulze & Ludin

Die Duftsammlerin
von Sabine Zieser
Premiere

Di ◊ 3.8.2021
Theater im Gärtnerviertel

Cyrano
von Edmond Rostand/ Jo Roets/ Greet Vissers
Wiederaufnahme

Sa ◊ 7.8.2021
Regionentheater aus dem schwarzen Wald

Die große Erzählung
von Bruno Stori
Wiederaufnahme

Do ◊ 9.9.2021
jott – KJT am Theater Paderborn

Wutschweiger
von Jan Sobrie/ Raven Ruëll
Premiere

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Premiere 9.7.2021
Burghofbühne Dinslaken

Das Gesetz der Schwerkraft

von Olivier Sylvestre

Mit „Das Gesetz der Schwerkraft“ setzt sich Olivier Sylvestre kritisch mit dem heteronormativ geprägten Gesellschaftsbild auseinander. Freundschaft und Akzeptanz, ebenso das Anderssein und die Selbstfindung werden hier thematisiert.
Es ist die Geschichte von Dom und Fred, zwei 14-Jährigen, die verschiedener und gleichartiger nicht sein könnten. Dom, der als Mädchen geboren wurde, sich aber gerne wie ein Junge kleidet, lehnt das gesamte Konzept Geschlechterrollen ab. Fred, der durchweg homosexuelle Tendenzen zeigt, will einfach nur ein „normaler“ Junge sein. Beide schmieden den Plan, die Kleinstadt, in der sie wohnen, zu verlassen, die Brücke zu überqueren, die sie in eine utopische Großstadt und zur Erfüllung ihrer Wünsche führen soll. Ihr Weg dorthin ist geprägt von Diskriminierung, Ausgrenzung und falschen Freunden. Trotzdem legen sie ihn zurück. Gemeinsam überschreiten sie die Brücke, die so viel mehr bedeutet, als einfach nur die Überquerung eines Gewässers.
Obwohl nie ein Wort wie schwul oder transgender im Stück explizit genannt wird, sind sie dennoch implizit omnipräsent. Dadurch werden die elementaren Fragen aufgeworfen: Muss man der Norm entsprechen um akzeptiert zu werden? – Und was ist überhaupt die Norm?
Ohne schulmeisterlich zu referieren, gelingt Sylvestre eine spannende und differenzierte Auseinandersetzung mit der nach wie vor aktuellen Thematik.

burghofbuehne-dinslaken.de/spielplan/kinder-jugendtheater/das-gesetz-der-schwerkraft/

Weitere Premieren