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Werkstattinszenierung
Petra Wüllenweber  Die Weiße Rose
Kaufbeuren

Mehr als ein Schauspiel

Bei der Aufführung [der Kulturwerkstatt Kaufbeuren] sorgen Können und innere Anteilnahme für ein nachhaltiges Theatererlebnis.
Die schier unerträgliche Anspannung, die die Handlung und Dramaturgie aufbauen, löste sich beim Premierenpublikum erst ganz am Ende der bemerkenswerten Aufführung und es spendete prasselnden Beifall im Stehen und Jubelrufe. […]
Die kluge Bühnenfassung schildert in Rückblenden die Wandlung der Geschwister Scholl von Anhängern der NS-Ideologie zu absoluten Gegnern.
Die Regisseurinnen Simone Dopfer und Martina Quante haben DIE WEIẞE ROSE eindrucksvoll und spannend inszeniert. Die Darbietung zog das Publikum unwillkürlich hinein in das dramatische Geschehen. Ein Geschehen aus dem vergangenen Jahrhundert zwar, das aber auch für die heutige Zeit höchste Relevanz hat – genauso wie das alte Lied „Die Gedanken sind frei“, das am Ende erklang.

Allgäuer Zeitung 01.10.2019

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