English    


Aktuelles

Dabei sein ist alles?

Olympische Spiele in Tokio vor leeren Rängen » mehr

Brockes-Stipendium für Barbara Buri

DÜF fördert „schöpferische Auszeit“ » mehr

Nah dran! 2022/23

Zuschlag für Jens Raschke und JUST Wiesbaden » mehr

Runder Geburtstag

Toni Matheis wird 70 » mehr

Preis der Jungen Literaturhäuser 2021

Auszeichnung für Franziska Biermann » mehr

UEFA Euro 2020

Fußballfest der Underdogs » mehr

HessenKUSS-Festival

1. Preis für WAS DAS NASHORN SAH … von Raschke » mehr

C0N5P1R4.CY per Zoom

Verschiedene Termine zwischen 12. und 18. Juni » mehr

Neu und ausgezeichnet

Nominierte und prämierte Neuzugänge der letzten Monate » mehr

Unsere Kanadier II

Schauspiel aus dem „Great White North“ » mehr

Preis der Leipziger Buchmesse 2021

Nominierung für Sonja Finck » mehr

Unsere Kanadier

Kinder- und Jugendstücke aus dem „Great White North“ » mehr

Premieren

So ◊ 1.8.2021
Hof-Theater-Tromm

Ich bin nicht Siegfried
von Jürgen Flügge
Premiere

Di ◊ 3.8.2021
Theater im Gärtnerviertel

Cyrano
von Edmond Rostand/ Jo Roets/ Greet Vissers
Wiederaufnahme

Sa ◊ 7.8.2021
Regionentheater aus dem schwarzen Wald

Die große Erzählung
von Bruno Stori
Wiederaufnahme

Fr ◊ 20.8.2021
Burghofbühne Dinslaken

Das Gesetz der Schwerkraft
von Olivier Sylvestre
Gastspiele

Sa ◊ 28.8.2021
Ensemble Phoenix

Der Theaterkoch
von Reinhold Massag
Premiere

Fr ◊ 3.9.2021
Urania Theater

Gegen die Demokratie
von Esteve Soler
Deutsche Erstaufführung

So ◊ 5.9.2021
Theater Münster

Das Gesetz der Schwerkraft
von Olivier Sylvestre
Wiederaufnahme

» alle Premieren
Uraufführung
Peter Hoffmann frei nach Kenneth Grahame  Der fabelhafte Kröterich
Hof-Theater-Tromm, Grasellenbach

Unterhaltsam und lehrreich

Es geht den Menschen wie den Leut’, heißt es im Volksmund. In dieser märchenhaften Fabel geht es den Tieren wie den Menschen. Wunderbar leicht, flott, frisch mit fünf jungen, energiegeladenen Schauspieler*innen wurde das Tiermärchen von Jürgen Flügge im Hoftheater Tromm (Grasellenbach) inszeniert. Das Stück spielt vor einer wunderbaren Flusslandschaft […]
Die Figuren sind aufgeweckt und schlau (wie die Wasserratte), großmütig, großherzig, weise und hilfsbereit (wie der alte Dachs), aber auch das Gegenteil davon: hinterhältig, verschlagen, böse oder einfach nur strunzdumm, wenn diese den populistischen Parolen der Intriganten und Machtbesessenen, von Cleverwiesel und Tumbmarder, folgen und mitblöken.
Kinder ab sechs Jahren lernen, dass die Welt nicht nur aus guten Menschen und Sonnenschein besteht, dass auch viel Schlechtigkeit, Rücksichtslosigkeit, Egoismus und Eitelkeit in den Mitmenschen stecken. Das Gute kann siegen, wenn sich „das Volk“ solidarisch verhält, bereit ist, mitzudenken und sich nicht von vermeintlich einfachen Lösungswegen verführen lässt.
Mit Musik, Gesang, flotten, bisweilen akrobatisch anmutenden Szenenabläufen auf der Bühne, wunderbaren Dialogen, genial genutzten Details aus Requisiten und Bühnenbild und immer wieder lustigen Inszenierungseinfällen entsteht ein unterhaltsames Gesamtbild, über dessen Botschaft es sich auch für Erwachsene lohnt, mal wieder darüber nachzudenken.
Eine jede Figur strömt eine witzige Individualität aus, der Immigrant aus der Schweiz, der Maulwurf, die Gelbbauch-Unke, das dumme Kaninchen, und natürlich der eitle Kröterich, der sich zu gern umschmeicheln und dabei zum willigen Werkzeug des Bösen machen lässt.
Protagonisten im Spiel um Gut und Böse sind die Wasserratte, der Dachs auf der einen und das Wiesel und der Marder auf der anderen Seite. Am Ende bleibt die Erkenntnis: „Es ist alles im Fluss und niemand muss anders sein, als er ist.“ […] eine gelungene Umsetzung des Stoffs von Kenneth Grahames „Der Wind in den Weiden“.

Odenwälder Zeitung 30.11.2019
http://wnoz.de/Unterhaltsam-und-lehrreich-5e36ce28-7fdc-4165-b0b0-bcc41e1cf2f5-ds

Weitere Pressestimmen