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Premieren

So ◊ 1.8.2021
Hof-Theater-Tromm

Ich bin nicht Siegfried
von Jürgen Flügge
Premiere

Di ◊ 3.8.2021
Theater im Gärtnerviertel

Cyrano
von Edmond Rostand/ Jo Roets/ Greet Vissers
Wiederaufnahme

Sa ◊ 7.8.2021
Regionentheater aus dem schwarzen Wald

Die große Erzählung
von Bruno Stori
Wiederaufnahme

Fr ◊ 20.8.2021
Burghofbühne Dinslaken

Das Gesetz der Schwerkraft
von Olivier Sylvestre
Gastspiele

Sa ◊ 28.8.2021
Ensemble Phoenix

Der Theaterkoch
von Reinhold Massag
Premiere

Fr ◊ 3.9.2021
Urania Theater

Gegen die Demokratie
von Esteve Soler
Deutsche Erstaufführung

So ◊ 5.9.2021
Theater Münster

Das Gesetz der Schwerkraft
von Olivier Sylvestre
Wiederaufnahme

» alle Premieren
Bild
© Deborah Kerr/ Marie-Michèle Dion Bouchard/ Louis-David Lalancette-Renaud/ Patrick Palmer/ privat/ gemeinfrei

Unsere Kanadier

Kinder- und Jugendstücke aus dem „Great White North“

In den letzten Monaten kommen auffällig viele unserer Neuerscheinungen aus Kanada. Die meisten davon stammen aus dem französischsprachigen Teil, dessen Einwohner zwar eine Minderheit gegenüber der englischsprachigen Majorität darstellen, der jedoch dank intensiver Kulturpolitik und vielen Förderprogrammen dem Rest des Landes in Sachen Theaterarbeit in nichts nachsteht. Besonders durch die gute Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen beim Quebecer Centre des auteurs dramatiques (CEAD) und mit unseren Übersetzer*innen werden wir immer wieder mit herausragenden dramatischen Texten und deutschen Übertragungen versorgt.
Hier möchten wir nun unsere kanadischen Autoren im Bereich Kinder- und Jugendtheater mit je einem ihrer Stücke vorstellen.

Henry Beissel (o. l.), Inuk (5 D/H; 6+)
Die Sonne ist fort. Im tiefsten Winter macht sich der Eskimojunge Inuk auf die Suche nach ihr.

Simon Boulerice (o., 2. v. l.), Wunschkinder und Glücksväter
(2 H; 10+)
Um ihren Kindern zu beweisen, dass auch sie ein aufregendes Leben haben, präsentieren ihre zwei Papas ihnen in einer Fernsehshow die eigene Geschichte.

Pascal Brullemans (o., 2. v. r.), Tal der Schatten (2 D, 2 H; 9+)
Es ist Vipérines neunter Geburtstag. Bei Papa klingelt das Telefon: „Sie ist weg.“ – „Was?!“ – „Sie hat ihren Freundinnen gesagt, dass sie eine Mission hat, und ist verschwunden.“ Und mit ihr eine Urne voll Asche …

Nick Carpenter (o. r.), Blutsbande (2 D, 1 H; 14+)
Irgendwann lösen sich Kinder von ihren Eltern und gehen ihre eigenen Wege. Was aber, wenn der Vater seine Tochter stets auf den Schultern getragen hat? Wenn diese nie darum gebeten hat, herunter gelassen zu werden, und nach der langen Zeit nicht mehr laufen kann?

David S. Craig (M. l.)/ Robert Morgan (M., 2. v. l.), Lust oder Liebe?
(2 H; 14+)
Ohne Tabus über Sex reden und dabei auch noch das gleiche meinen – gar nicht so einfach. Diese Erfahrung müssen auch die beiden Lehrer Nigel und Bruce machen, die vom Schulamt beauftragt worden sind, einen Aufklärungsunterricht für Jugendliche zu konzipieren.

Dennis Foon (M. r.), Lügner (2 D, 2 H; 14+)
Das Stück zeigt anhand der Liebe zweier Jugendlicher auf, wie unterschiedlich sich Alkoholismus auf eine Familie ausprägen und wie ähnlich sich dabei der Schmerz anfühlen kann.

Jean-Rock Gaudreault (u. l.), Mathieu zu kurz, François zu lang
(2 H; 10+)
Der Text erzählt von der Freundschaft zweier Jungs, ihren Träumen und Ängsten. In klarer, präziser Sprache mit Witz und Ernsthaftigkeit wird ein hartes Thema in eine ruhige poetische Geschichte verpackt, in der Lachen und Weinen eng beieinander liegen.

[NEU] Guillaume Lapierre-Desnoyers (u., 2. v. l.), Sie sind unsichtbar
(3 D, 1 H; Jugend)
Die 15-jährige Chloé beschließt, ihrem erstickenden Alltag und der emotionalen Vernachlässigung durch ihre Mutter zu entfliehen. Ihr Weg in die Freiheit führt sie direkt über die Grenze, hinein in das Land der vermeintlich unbegrenzten Möglichkeiten.

[NEU] Olivier Sylvestre (u., 2. v. r.), Im verschwundenen Wald
(1 D, 2 H; 10+)
Das Stück handelt von der Suche nach der eigenen Identität, der Wichtigkeit von Freundschaft und der Macht der Fantasie.

Drew Hayden Taylor (u. r.), Die mit dem Pferd tanzt (2 D, 2 H; 10+)
„Danielle. So hieß sie. Ich habe jahrelang nicht mehr an sie gedacht. Bis ich das Pferd wiedersah. Und das war heute. Es war fast nicht zu erkennen, schon gar nicht, ob es dasselbe war. Aber seine Augen haben mich sofort daran erinnert, dass es einmal hier auf dieser Wand war.“