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Aktuelles

Zum Tod von Wolf Erlbruch

Autor und Illustrator in Wuppertal verstorben » mehr

Ehrenbürgerschaft für Doris Dörrie

Höchste Auszeichnung der Stadt München für unsere Autorin » mehr

Prix Louise-LaHaye

Olivier Sylvestre wird für IM VERSCHWUNDENEN WALD ausgezeichnet » mehr

Hamburger Literaturpreise

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Spielplatz 35

Fünf KJT-Stücke über Körper, u. a. von Olivier Sylvestre » mehr

Stärkung durch Integration

Zusammenschluss zweier Münchner Verlage: Drei Masken Verlag und Theaterstückverlag, Korn-Wimmer » mehr

STELLA*22 für „Zwei Tauben für Aschenputtel“

Darstellender.Kunst.Preis für junges Publikum der Kinderjury geht ans LT Linz » mehr

Unterföhringer Kulturpreis

Auszeichnung für compagnie nik » mehr

Cairo Days of International Monodrama

DER FALL D’ARC beste Produktion 2022 » mehr

Premieren

Mi – 8.2.2023
WLB Esslingen

Wutschweiger
von Jan Sobrie/ Raven Ruëll
Premiere

Fr – 10.2.2023
Staatstheater Mainz

Glück im Doppelpack
von Sophie Kassies
Premiere

So – 12.2.2023
LB Niedersachsen Nord

Die Flut
von Charles Way
Premiere

Do – 23.2.2023
Staatstheater Mainz

Oma Monika – was war?
von Milan Gather
Premiere

So – 26.2.2023
Landestheater Linz

Wutschweiger
von Jan Sobrie/ Raven Ruëll
Premiere

So – 26.2.2023
Theater 7ieben&7iebzig

Romeo und Julia
von W. Shakespeare/ M. Bischof/ W. Bodinek/ U. Blum
Premiere

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16. Festival Primeurs

Preis für Sonja Fincks Übersetzung von Lefebvre, STACHELDRAHT

Von 16. bis 19. November fand in Saarbrücken und Umgebung zum 16. Mal das Festival für frankophone Gegenwartsdramatik „Primeurs“ statt. Sechs französischsprachige Stücke waren im Wettbewerb und wurden in Form szenischer Lesungen vorgestellt. Teil dieser Auswahl war auch der Monolog Stacheldraht (1 Darst.; frei zur DSE) unserer kanadischen Autorin Annick Lefebvre.
Dessen Übertragung ins Deutsche durch Sonja Finck wurde nun als gelungenste Übersetzung des Programms ausgezeichnet. In der Pressemitteilung des Saarländischen Staatstheaters heißt es zur Begründung: „Lefebvre hat für ihre genderfluide Figur, die wir in Echtzeit durch die letzte Stunde ihres Lebens und zugleich einen scharfsichtig bilanzierenden Monolog begleiten, ‚eine reiche, rhythmisierte, aus Konzept- und Umgangssprache verschmolzene Kunstsprache‘ gefunden. ‚Soja Finck vermag es, Lefebvres Musikalität und Rhythmik aufzugreifen und in einem ebenso kunstvoll gestalteten wie gut sprechbaren Deutsch wiederzugeben. Sie löst sich dabei vollständig von der Vorlage, findet ganz eigene Wendungen und Bilder, jedoch ohne ihre übersetzerischen Ideen über das Original zu stellen.‘“
STACHELDRAHT ist eine von bereits vier Übersetzungen Fincks, die sich in unserem Programm finden. Zuletzt hatte die in Deutschland und Kanada lebende Sonja Finck, die in der Prosa vor allem als Übersetzerin der unlängst mit dem Nobelpreis ausgezeichneten Annie Ernaux bekannt ist, das Stück Sexualkunde für das neue Jahrtausend (1 D, 2 H; Jugend; frei zur DSE) von Olivier Sylvestre für uns übertragen.
Wir gratulieren ihr und der Autorin Annick Lefebvre zu dieser, wie wir finden, verdienten Annerkennung!

Annick Lefebvre
Übersetzungen von Sonja Finck im TSV
Pressemitteilung des Saarländischen Staatstheaters