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Unsere Kanadier

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Premieren

So ◊ 1.8.2021
Hof-Theater-Tromm

Ich bin nicht Siegfried
von Jürgen Flügge
Premiere

Di ◊ 3.8.2021
Theater im Gärtnerviertel

Cyrano
von Edmond Rostand/ Jo Roets/ Greet Vissers
Wiederaufnahme

Sa ◊ 7.8.2021
Regionentheater aus dem schwarzen Wald

Die große Erzählung
von Bruno Stori
Wiederaufnahme

Fr ◊ 20.8.2021
Burghofbühne Dinslaken

Das Gesetz der Schwerkraft
von Olivier Sylvestre
Gastspiele

Sa ◊ 28.8.2021
Ensemble Phoenix

Der Theaterkoch
von Reinhold Massag
Premiere

Fr ◊ 3.9.2021
Urania Theater

Gegen die Demokratie
von Esteve Soler
Deutsche Erstaufführung

So ◊ 5.9.2021
Theater Münster

Das Gesetz der Schwerkraft
von Olivier Sylvestre
Wiederaufnahme

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Dabei sein ist alles?

Olympische Spiele in Tokio vor leeren Rängen

Am Freitag, dem 23. Juli, starten in Tokio die 32. Olympischen Spiele der Neuzeit. Im Gegensatz zum im Titel zitierten Spruch, der landläufig als olympisches Motto gilt, werden außer den Athlet*innen nur sehr wenige Menschen vor Ort dabei sein. Aufgrund der anhaltenden Pandemie wurde beschlossen, die Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden zu lassen. Doch nicht nur das ist ein Novum: Dass die Wettkämpfe außerhalb des üblichen vierjährigen Turnus stattfinden, ist ebenfalls in ihrer 125-jährigen Geschichte noch nicht vorgekommen. Die Spiele von 1916, 1940 und 1944 etwa wurden wegen der beiden Weltkriege komplett abgesagt.
Dieses Mal nun werden sich die Teilnehmenden im Tokioter Olympiastadion wohl recht einsam fühlen, vor allem wenn sie die Bilder von der Fußball-EM im Kopf haben, wo teils zigtausende Menschen die Arenen füllten. Ähnlich alleingelassen sind die Protagonisten in dieser kleinen Auswahl von Stücken:

Raven Ruëll, stockeinsam (1 H; 10+)
Ein spannender Monolog entführt in ein Seelenleben, in dem auch wir unsere Gefühle wiederfinden: das Hassen, das Lieben, das Leiden, das Träumen, das Vermissen, das Suchen …

Guillaume Lapierre-Desnoyers, Sie sind unsichtbar (3 D, 1 H; Jugend/ Schauspiel)
Das Stück malt schonungslose Bilder von Einsamkeit und Freundschaft, von zerrütteten Eltern-Kind-Beziehungen und Menschen, die uns jeden Tag begegnen und doch unsichtbar bleiben.

Lukas Holliger, Toter Pullover (3 D, 3 H; Schauspiel)
Eine Frau, gescheitert im Leben, kehrt zu ihrem 90-jährigen Vater zurück, der nie für sie da war. Sie findet ihn tot in seiner Wohnung …
Ein Stück über selbstverschuldete Einsamkeit, die kindliche Angst vor dem Sterben und das nirgends garantierte Recht auf Liebe.