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Aktuelles

Cairo Days of International Monodrama

DER FALL D’ARC beste Produktion 2022 » mehr

Zwei Fäuste und ein Augenblick mal!

Drei Nominierungen im Herbst 2022 » mehr

Wir sind zurück

Der Theaterstückverlag startet in die Spielzeit 2022/23 » mehr

Deutscher Musical Theater Preis 2022

Nominierung für DAS CABINET DES DOKTOR CALIGARI » mehr

The Translator is Present

DÜF-Jubiläum beim LCB-Sommer­fest mit Sonja Finck u. v. a. » mehr

Dauerduschen unerwünscht?

Das Stück zur Duschbad-Debatte » mehr

Deutsche Kinder- und Jugend­theater­preise 2022

Drei unserer Stücke auf den Auswahllisten » mehr

Premieren

Sa ◊ 8.10.2022
Landestheater Schwaben

Das Gesetz der Schwerkraft
von Olivier Sylvestre
Premiere

Di ◊ 11.10.2022
JUST – Junges Staatstheater Wiesbaden

Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute
von Jens Raschke
Wiederaufnahme

Do ◊ 13.10.2022
Deutsches Theater Göttingen

Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute
von Jens Raschke
Wiederaufnahme

Fr ◊ 14.10.2022
Theater Heilbronn

Petty Einweg
von Jens Raschke
Wiederaufnahme

So ◊ 16.10.2022
Theater 7ieben&7iebzig

Löwe sein ist wunderbar
von Gertrud Pigor
Österreichische Erstaufführung

» alle Premieren
Bild
© Elena Fiebig/ privat

Auszeichnung

Lobende Erwähnung zur Nominierung für den Deutschen JT‑Preis 2022 für SUPA HELL

Soeben wurden die Nominierungen für die diesjährigen Deutschen Kinder- und Jugendtheaterpreise bekanntgegeben. Nachdem unsere Autor:innen beim letzten Mal mit fünf von sechs Stücken auf der Shortlist vertreten waren, hat es dieses Jahr leider nicht für eine Nominierung gereicht. Umso mehr freuen wir uns, dass SUPA HELL (3D/H) von Sophie Blomen (Foto, l.) und Max Reiniger (r.) von der Jury mit einer Lobenden Erwähnung gewürdigt wurde. Zur Begründung heißt es:

„Es ist dunkel, ein Bildschirm leuchtet auf, spricht: Es suche den Moment, in dem sich alles abzeichnete. Das ist jedoch kein Anfang, sagt ein zweiter Bildschirm. Lediglich eine Erinnerung daran, dass es nicht immer so war. Ein dritter Bildschirm poppt auf. Essen wird bestellt. Die Bildschirme, eigentlich Meme-Children, X Æ A-12, X Æ A-12-2 und X Æ A-12-3 wollen wissen, was wirklich los ist und begeben sich auf den Hügel, der aussieht wie der Desktop-Hintergrund von Windows XP. Sie wollen wissen, ob dahinter wirklich eine Wüste ist. Und ja, da ist eine Wüste und ein Flamingo. Sie wandern durch die Wüste, sie wandern und treffen ein Molekül, wandern und treffen auf das Meer und hier wissen sie: Jetzt rast die Erde auf die Sonne zu. Es wird dunkel, dunkel, bis es wieder von vorn anfängt. Ein Bildschirm leuchtet auf.
In atemberaubender Leichtigkeit erzählen Sophie Blomen und Max Reiniger von der nahenden oder bereits existierenden Apokalypse. Virtuos vermischen sich dabei Theater und virtuelle Welt, Humor und Tragik. Ein Jugendstück, das sich der Dystopie auf performative Art nähert, ohne dabei den Zeigefinger zu erheben.“

Dieser Einschätzung können wir uns nur anschließen und gratulieren Sophie Blomen, Max Reiniger und den nominierten Autor:innen sehr herzlich.

Sophie Blomen
Max Reiniger
Die Nominierten (via KJTZ)