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Aktuelles

The Translator is Present

DÜF-Jubiläum beim LCB-Sommer­fest mit Sonja Finck u. v. a. » mehr

Betriebsferien

Der Verlag gönnt sich eine kurze Auszeit » mehr

Dauerduschen unerwünscht?

Das Stück zur Duschbad-Debatte » mehr

Deutsche Kinder- und Jugend­theater­preise 2022

Drei unserer Stücke auf den Auswahllisten » mehr

Nerval-Goethe-Preis 2022

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Premieren

So ◊ 4.9.2022
Bühnen Halle

Wutschweiger
von Jan Sobrie/ Raven Ruëll
Premiere

Fr ◊ 9.9.2022
Theater Magdeburg

Das Leben ein Traum
von P. Calderón de la Barca
Premiere

Sa ◊ 24.9.2022
Theater Eisleben

Freie Wahl
von Esther Rölz
Wiederaufnahme

So ◊ 25.9.2022
TUP Essen

Ein König zu viel
von Gertrud Pigor
Wiederaufnahme

Do ◊ 29.9.2022
sogar theater

Ja oder Nein
von Lukas Holliger
Uraufführung

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Bild
© Elena Fiebig/ privat

Auszeichnung

Lobende Erwähnung zur Nominierung für den Deutschen JT‑Preis 2022 für SUPA HELL

Soeben wurden die Nominierungen für die diesjährigen Deutschen Kinder- und Jugendtheaterpreise bekanntgegeben. Nachdem unsere Autor:innen beim letzten Mal mit fünf von sechs Stücken auf der Shortlist vertreten waren, hat es dieses Jahr leider nicht für eine Nominierung gereicht. Umso mehr freuen wir uns, dass SUPA HELL (3D/H) von Sophie Blomen (Foto, l.) und Max Reiniger (r.) von der Jury mit einer Lobenden Erwähnung gewürdigt wurde. Zur Begründung heißt es:

„Es ist dunkel, ein Bildschirm leuchtet auf, spricht: Es suche den Moment, in dem sich alles abzeichnete. Das ist jedoch kein Anfang, sagt ein zweiter Bildschirm. Lediglich eine Erinnerung daran, dass es nicht immer so war. Ein dritter Bildschirm poppt auf. Essen wird bestellt. Die Bildschirme, eigentlich Meme-Children, X Æ A-12, X Æ A-12-2 und X Æ A-12-3 wollen wissen, was wirklich los ist und begeben sich auf den Hügel, der aussieht wie der Desktop-Hintergrund von Windows XP. Sie wollen wissen, ob dahinter wirklich eine Wüste ist. Und ja, da ist eine Wüste und ein Flamingo. Sie wandern durch die Wüste, sie wandern und treffen ein Molekül, wandern und treffen auf das Meer und hier wissen sie: Jetzt rast die Erde auf die Sonne zu. Es wird dunkel, dunkel, bis es wieder von vorn anfängt. Ein Bildschirm leuchtet auf.
In atemberaubender Leichtigkeit erzählen Sophie Blomen und Max Reiniger von der nahenden oder bereits existierenden Apokalypse. Virtuos vermischen sich dabei Theater und virtuelle Welt, Humor und Tragik. Ein Jugendstück, das sich der Dystopie auf performative Art nähert, ohne dabei den Zeigefinger zu erheben.“

Dieser Einschätzung können wir uns nur anschließen und gratulieren Sophie Blomen, Max Reiniger und den nominierten Autor:innen sehr herzlich.

Sophie Blomen
Max Reiniger
Die Nominierten (via KJTZ)