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Auf Ötzis Spuren

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Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis 2021

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Premieren

So ◊ 12.12.2021
Volkstheater Rostock

Schaf
von Sophie Kassies
Premiere

So ◊ 12.12.2021
TheaterGrüneSoße

Ox & Esel
von Norbert Ebel
Wiederaufnahme

Mo ◊ 13.12.2021
T:K – Theater in Kempten

Ox & Esel
von Norbert Ebel
Premiere

Sa ◊ 18.12.2021
Pfalztheater Kaiserslautern

Ox & Esel
von Norbert Ebel
Premiere

Sa ◊ 18.12.2021
Theater 7ieben&7iebzig

Der Tütendrache
von Susanne Sterzenbach
Österreichische Erstaufführung

So ◊ 19.12.2021
Freies Theater Tempus fugit

Elisa und die Schwäne
von Catharina Fillers
Premiere

Di ◊ 4.1.2022
Kleines Theater Bad Godesberg

Bald ruh’ ich wohl
von Andreas Gruhn
Premiere

Mi ◊ 12.1.2022
Junges Staatstheater Braunschweig

Djihad
von Ismaël Saidi
Wiederaufnahme

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Help!

Am 11. November wird eines hilfsbereiten Mannes gedacht

Jedes Jahr im November ziehen in Deutschland Kinder mit Laternen durch die Straßen. Anlass dafür und viele weitere Bräuche des Martinsfests ist das Gedenken an Martin von Tours, der am 11.11.397 beigesetzt wurde, und unter anderem in der katholischen Kirche als Heiliger verehrt wird.
Sankt Martin soll während seines Lebens viele Wohltaten bewirkt haben. Die bekannteste Erzählung aber handelt von einer kalten Winternacht, in der Martinus, noch im Militärdienst des römischen Kaisers, einem frierenden Bettler die Hälfte seines Mantels überlässt. Diesen soll er kurzerhand mit dem Schwert geteilt haben, so auch hier zu sehen auf einem Gemälde von El Greco.
Aus Anlass des heutigen Martinstags stellen wir hier drei Stücke vor, die von benötigter, fehlender oder auch gänzlich fehlgeleiteter Hilfe erzählen – und einen Heiligen Martin somit mehr als nötig hätten:

Charles Dickens/ Barry L. Goldman, Ein Weihnachtslied (8 D/ H; 7+)
Einer der Klassiker der Weihnachtsliteratur, der uns aber auch abseits des Festes der Liebe daran erinnert, dass anderen zu helfen, ihnen Barmherzigkeit und Mitgefühl zu zeigen, immer mehr wert ist als jeder Penny im eigenen Sparstrumpf.

Angela Betzien, unsichtbar (1 D, 1 H; 12+)
Das Stück erzählt eine alltägliche Geschichte von Armut, Verwahrlosung, Gewalt und Vernachlässigung. Dabei lässt es seine Erzähler von einer Szene in die andere springen und schiebt Ereignisse aus der Vergangenheit ein, die der tristen Gegenwart weitere Aspekte verleihen.

Astrid Saalbach, Red and Green (3 D, 2 H)
Eine Gruppe europäischer Entwicklungshelfer in einem vom Bürgerkrieg zerrissenen Dritte-Welt-Land. Während private und professionelle Limits ausgetestet werden, bleibt nichts unversucht, die Tatsache zu verschleiern, dass ihre Arbeit mehr schadet als nützt. Macht und Machtlosigkeit werden wie durch ein Kaleidoskop betrachtet.