Ralf-Günter Krolkiewicz

Puppetkillers

"sprachtempo und intensität folgen allein dem inneren rhythmus von figur und situation/ das unausgesprochene/ unaussprechbare verschluckt die letzten silben des angefangnen gedankens/ der manchmal in der luft hängen bleibt/ manchmal fängt ihn das gegenüber in der letzten phase des entstehens ab/ wie intelligentes musizieren in kammerbesetzung/ ausgesprochen wird letzten endes wenig/ alles bleibt angedeutet/ das unsagbare findet statt in unseren köpfen" (Ralf-Günter Krolkiewicz)

Meret kehrt nach acht Jahren aus der Nervenheilanstalt zurück und quartiert sich bei ihrem jüngeren Bruder Billy ein. Sie kam in die Anstalt, weil sie beschuldigt wurde, das Elternhaus angezündet zu haben. In Wirklichkeit war es aber Billy. Die beiden hatten ein inzestuöses Verhältnis, von dem Billy durch die Heirat mit Tine loszukommen hofft. Aber Meret bemächtigt sich seiner wieder, ist überwältigend in ihrem Verlangen. Billy ist zu schwach, ihr sein neues Leben entgegen zu setzen. Tine erwischt die Geschwister in flagranti, eine Katastrophe entwickelt sich: Tine wirft Meret aus dem Fenster. Die Tote liegt unter dem Fenster, als die Eltern der Geschwister auftauchen.

Schauspiel – 3D 2H    frei zur UA
TSV-ID1058

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